Aktuelle Informationen

Landau, Mai 2022

Liebe Freundinnen und Freunde des Hungermarsch,


seit der letzten Information zum Hungermarsch haben sich Änderungen ergeben. So ist zum Gottesdienst am 26.5. um 9 Uhr keine Anmeldung mehr nötig. Auch die Teilnehmerzahl in der Kirche ist nicht mehr begrenzt. Am Kontrollpunkt „Am Bildstöckel“ wird es in diesem Jahr keine Bewirtung mit Kaffee und Kuchen geben. Die Frauen von Eschbach sind, wegen Corona, nicht dazu in der Lage. Es wird jedoch an dieser Stelle ein Auto mit Eis-Verkauf stehen als kleine Erfrischung. Der Endpunkt ist im Pfarrheim St. Albert, wie angekündigt. Der Weg dorthin ist ausgeschildert. Dort gibt es dann auch Kaffee und Kuchen.

Wir freuen uns, wenn wir uns an diesem Tag begegnen !

Herzliche Grüße

Annel Jung und Klaus Armbrust

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Landau, März 2022

Liebe Freundinnen und Freunde des Hungermarschs,

man könnte meinen, dass es mit unserer Welt und ihren Bewohnern bergab geht. Flutkatastrophen, Vulkanausbrüche, Trockenheit, die weltweite Pandemie, dazu auch Wut, Aggression und Lieblosigkeit lassen an einer guten Zukunft zweifeln. Aber ist das wirklich alles?

Gott sei Dank, gibt es Menschen, die die Überzeugung nicht aufgeben, dass sich doch manches zum Guten wenden wird. Papst Franziskus sagt: “Ein guter Mensch ist genug, um die Hoffnung nicht untergehen zu lassen.“ Und wie viele gute Menschen engagieren sich für den Hungermarsch, für die Menschen in Afrika. Deshalb können wir mit riesengroßer Freude und Dankbarkeit auf das letzte Jahr zurück blicken. Einige Schlaglichter sollen zeigen, was wir trotz coronabedingtem Ausfall, an Gutem leisten konnten.

  • Für die Straßenkinder in Mombasa konnten wir Schulgelder bezahlen.
  • Sr. Genovefa hat eine neue Entsalzungsanlage, das heißt, sie hat wieder sauberes Trinkwasser für die Aidsstation, das Krankenhaus und die Bewohner.
  • Fr. Pius, der für das „Hermann Kiefer Hospital“ in Ngoyoni mitverantwortlich ist, sagte uns, dass das Gebäude für das Zahnlabor renoviert ist.
  • In Njoro, einem Steppengebiet in der Diözese Same, konnte ein Brunnen gebohrt werden, sodass die dort lebenden Massai nun sauberes Trinkwasser haben.
  • Fr. Aquilin hat Mikrokredite an mehrere Frauen gegeben, sodass sie ein eigenes, kleines Geschäft aufmachen konnten.
  • In Sansibar konnte Bischof Augustin vielen Menschen, die wegen der Coronakrise ihre Arbeit verloren hatten und mittellos waren, mit Geld helfen, damit sie sich die nötigsten Dinge zum Überleben kaufen konnten. Auf der Insel Pemba konnte das interreligiöse Zentrum fertiggestellt werden.

Sie sehen, es ist großartig, was alles durch unser aller Engagement geleistet werden konnte. Deshalb sehen wir mit großer Zuversicht dem 46. Hungermarsch am 26. Mai entgegen. Wir gehen davon aus, dass er wieder „fast normal“ stattfinden kann.

Der Gottesdienst zu Beginn des Hungermarschs wird wieder gestreamt. (Ihr findet ihn unter www.kirchelandau.de/gottesdienste). Etwa 180 angemeldete Teilnehmer können den Gottesdienst in Präsenz mitfeiern. Der Gottesdienst beginnt um 9.00 Uhr. Wir hoffen, dass Partner aus unseren Projekten in Kenia und Tansania dabei sein können. Es gilt die von der Diözese vorgegebene Regelung.

Der Marsch an sich sollte dann ohne Probleme möglich sein, wenn wir uns an die geltenden Vorgaben halten.

Auf eine Änderung müssen wir noch hinweisen. Der Abschluss des Hungermarschs wird nicht im Pfarrheim St. Maria möglich sein. Wir beenden unseren Marsch im Pfarrheim St. Albert, Drachenfelsstraße neben der Kirche, wo wir noch gesellig beisammen sein können. Der Weg dorthin wird ausgeschildert sein.

Bei allen Problemen rufen wir Ihnen zu: „Lassen Sie nicht nach in Ihrem Engagement für die Armen. Unser Einsatz verändert nicht die ganze Welt, aber für unsere Freunde und Partner in Afrika verändert sich ihre Welt. Deshalb bitten wir inständig um Ihre Solidarität und Hilfe.“

Ein Sprichwort aus Nepal sagt: „Wem nichts zu schwer ist, dem gelingt alles.“ In diesem Sinn packen wir´s wieder an.

In großer Zuversicht grüßen wir Euch und danken Euch von Herzen

Klaus Armbrust und Annel Jung